Eisenbahnhaftpflicht

Eisenbahnunternehmen sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Alle Details waren bisher in der Eisenbahnhaftpflichtversicherungsverordnung (EBHaftPflV) geregelt. Das hat sich nun grundlegend geändert: Mit dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs im Eisenbahnbereich“ am 2. September 2016 wurde die Verordnung aufgehoben. Gleichzeitig wurden Änderungen des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) wirksam sowie eine Erhöhung der erforderlichen Mindestdeckungssumme der Pflichthaftpflichtversicherung. Der geforderte Deckungsumfang verdoppelte sich nahezu von 10,23 auf 20 Millionen Euro je Schadenfall (zweifach jahresmaximiert).


Die Leistungen im Überblick

  • Durch ein gesondertes Bedingungswerk zur Eisenbahnhaftpflichtversicherung gewährleistet HDI, dass die Versicherungssumme getrennt von anderweitigen Versicherungssummen zur Verfügung steht. 
  • Schadenersatzforderungen aus Personen- und Sachschäden sind abgesichert. 
  • Die Haftpflichtdeckung eignet sich für Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahnstrukturunternehmen sowie Wagenhalter von Eisenbahnfahrzeugen, die nicht selbständig am Eisenbahnbetrieb teilnehmen.
  • Erhobene Ersatzansprüche werden geprüft, berechtigte reguliert und unberechtigte abgewehrt.

Highlights

Erhöhte Transparenz

Durch das HDI Bedingungswerk werden erhöhte Transparenzanforderungen erfüllt.

Gesetzliche Anforderungen werden abgedeckt

Eisenbahnunternehmen können darauf vertrauen, dass der Versicherungsschutz die neuen gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Erweiterter Versicherungsschutz durch Anschlussdeckung

Über eine gesonderte Anschlussdeckung in einer Betriebshaftpflichtversicherung wird ein Versicherungsschutz bereitgestellt, der über die gesetzliche Pflichtversicherung hinausgeht.

Langjährige Branchenerfahrungen

HDI verfügt dank langjähriger Erfahrungen über umfassendes Know-how bei der Absicherung betrieblicher Risiken von Eisenbahnunternehmen.


Schadenmanagement

Schnelle und unkomplizierte Schadenregulierung
In den Niederlassungen und zentral ansässige HDI Schadenexperten verfügen über langjährige Erfahrungen bei der Regulierung auch von Großschäden. Dadurch ist sichergestellt, dass Schadenfälle unabhängig vom Schadenort kompetent und zügig gesteuert und kontrolliert werden.


Experten-Tipp

Übergangsfrist bei erteilten Betriebsgenehmigungen
Sofern noch keine behördliche Genehmigung zum Eisenbahnbetrieb besteht, muss seit Inkrafttreten des Gesetzes nachgewiesen werden, dass eine erhöhte Versicherungssumme vereinbart wurde. Für bereits erteilte Genehmigungen gilt eine Übergangsfrist von sechs Monaten – also bis zum 2. März 2017. Bis dahin müssen die Unternehmen nachweisen, dass sie die gesetzlich geforderte Pflichtdeckung im Umfang von 20 Millionen Euro umgesetzt haben.

Möchten Sie mehr über die HDI Eisenbahnhaftpflichtversicherung erfahren? Sprechen Sie einfach mit unseren Haftpflicht-Experten!