Seit Anfang Juli dieses Jahres ist die Gesetzesreform zur Vermögensabschöpfung wirksam. Die Folgen sind vielfältig: Geschädigte Unternehmen können ihre eigenen Interessen nun effektiver verfolgen. Gesellschaften, deren Mitarbeiter aber Compliance-Verstöße begangen und externe Dritte geschädigt haben, droht eine Sanktionierung durch ermittelnde Behörden. Sie können den aus der Straftat resultierenden Vermögenszuwachs regelmäßig einziehen.


Gerichte können wirtschaftlichen Vorteil schätzen

Die Behörden werden das Ziel verfolgen, den durch die Straftat erlangten wirtschaftlichen Vorteil abzuschöpfen. In der strafrechtlichen Praxis wird es besonders darauf ankommen, wie dieser Zuwachs ermittelt wird und welche Aufwendungen dabei abzuziehen sind. Andernfalls können die Gerichte den erlangten wirtschaftlichen Vorteil schätzen – dies auch zu Ungunsten der betroffenen Gesellschaft. „Für geschädigte Unternehmen ist es deshalb ratsam, frühzeitig auf strafrechtliche Ermittlungen einzuwirken und insbesondere Gründe für die Bemessung des wirtschaftlichen Vorteils darzulegen“, betont Jörn Bertemann, HDI Experte für Rechtsschutz-Versicherungen.


HDI Straf-Rechtsschutz bietet weitreichenden Deckungsschutz

Unternehmen können sich mithilfe des HDI Straf-Rechtsschutzes gut gegen die Auswirkungen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens schützen. Jörn Bertemann: „Wir übernehmen die notwendigen Kosten von der Einleitung des Ermittlungsverfahrens bis zur letzten Instanz." Konkret sind damit unter anderem Honorare für Strafverteidiger und Sachverständige ebenso abgedeckt wie anfallende Verfahrens-, Gerichts- und Nebenklagekosten sowie Kosten für die Firmenstellungnahme.

Stand der Informationen: Oktober 2017