Besonders starke Niederschläge ereigneten sich in diesem Sommer in Berlin und Niedersachsen: An der Eckertalsperre im niedersächsischen Harz fielen innerhalb von drei Tagen 302 Liter Regen pro Quadratmeter, in Berlin-Tegel sogar 200 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden. Zum Vergleich: Deutschlandweit regnet es nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchschnittlich 800 Liter pro Quadratmeter, dies jedoch über ein ganzes Jahr hinweg.


Starkregen-Ereignisse sind nichts Außergewöhnliches

„Solche extremen Wetterlagen mit stärksten, aber lokal eingeschränkten Regenfällen sind in Deutschland nichts Außergewöhnliches", sagt Olaf Burghoff. Der Leiter Sachstatistik beim GDV verweist dabei beispielhaft auf die schweren Sommerunwetter des vergangenen Jahres, die besonders in Bayern und Rheinland-Pfalz erhebliche Schäden anrichteten. Die Folgen: überflutete Kellergeschosse, unterspülte Straßen, überschwemmte Freiflächen und Schäden in mehrfacher Millionenhöhe, z. B. auch bei Produktionsstandorten.


Effektive Maßnahmen zur Schadenbegrenzung

Überall können Unternehmen von solchen Starkregenfällen heimgesucht werden. Daher empfiehlt HDI Risk Consulting (HRC) potenzielle Schäden durch folgende Maßnahmen proaktiv zu begrenzen:

  • Dach- und Standortentwässerungen (z. B. Drainagen) in ausreichendem Umfang sicherstellen und möglichst zwei Mal pro Jahr reinigen und instand halten
  • Türen, Fenster, Kellerschächte sowie Bereiche für Ver- und Entsorgungsleitungen abdichten
  • Überlaufen der Kanalisation durch Einbau von Rückstauklappen verhindern
  • Kritische Anlagen wie z. B. IT, Heizung, Stromversorgung auf erhöhte Standorte verlagern
  • Betriebliche Notfallpläne erarbeiten und regelmäßig aktualisieren

HRC verfügt über Spezialisten mit langjähriger Erfahrung in der Analyse und Reduktion von Risikofaktoren durch Naturgefahren. Weiterhin unterstützen die HRC Experten Unternehmen bei der Bewertung und Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung potenzieller Schäden infolge von Starkregen und anderer Naturgefahren.

Stand der Information: Oktober 2017