Kfz-Zulieferer sind international agierende Technologie- bzw. Teilelieferanten. Als solche sind sie eingebunden in die globalen Wertschöpfungsketten der Automobilhersteller. Hoher Kosten-, Zeit- und Innovationsdruck gehören ebenso zum Geschäftsalltag wie steigende Anforderungen an das Prozess- und Qualitätsmanagement. Die Praxis zeigt: Produktionsfehler lassen sich nicht ausschließen und können Fahrzeug-Rückrufe auslösen.


Millionenschwere Haftungsrisiken

Mit dem Rückruf von Fahrzeugen aufgrund eines fehlerhaften Zulieferer-Teils geht für Kfz-Zulieferer ein erhebliches Haftungsrisiko einher. Denn die Automobilhersteller können die Unternehmen hierfür in Regress nehmen. Das kann teuer werden: Müssen bspw. mangelhafte Komponenten im Rahmen einer Rückruf-Aktion von Werkstätten gegen einwandfreie Teile ausgetauscht werden, kann dies Kosten im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich verursachen.


Keine Unterschiede bei „Maßnahmen der Gefahrenabwehr“

Mit dem vorrangigen Ziel, die Rechtssicherheit für Kfz-Zulieferer gerade im Schadenfall zu erhöhen, hat HDI ihr Leistungsangebot deutlich verbessert. „Kfz-Zulieferer+“ bietet Deckungsschutz bei Regressnahmen aufgrund von Fahrzeug-Rückrufen, ganz gleich, ob sie behördlich angeordnet wurden oder nicht. Bisher fielen dann die Deckungen bei „Maßnahmen innerhalb bzw. außerhalb der Gefahrenabwehr“ unterschiedlich aus. „Nun stellen wir unseren Kunden die breitere Deckung generell zur Verfügung“, sagt HDI Haftpflicht-Experte Thomas Noth. Gleichzeitig entfallen so Unterschiede bei Selbstbehalten und Deckungssummen.


Zusätzliche Deckungserweiterungen

Darüber hinaus profitieren Versicherungsnehmer von Deckungserweiterungen, z. B. bei den Austauschkosten sowie von der Absicherung zusätzlicher Kostenpositionen. Hierzu zählen u. a. Reisekosten, Feiertags- und Wochenendzuschläge für das entsandte Montagepersonal, Kosten der Montageüberwachung sowie Kosten für Arbeitsmittel. Übrigens: Der langjährige Industrieversicherer betreut weltweit eine Vielzahl von Kfz-Zulieferern. Die Unternehmen können wählen, ob sie auf die neue Police „Kfz-Zulieferer+“ umsteigen oder ihre bisherige Versicherungslösung beibehalten möchten.

Stand der Informationen: November 2017