Transportrouten in unterschiedliche Länder gehören für viele Lkw-Fahrer zum Berufsalltag. Unfallrisiken reisen mit. Kommt es zu einem Zusammenstoß, gilt es, den Unfallhergang und die entstandenen Schäden vor Ort korrekt aufzunehmen, damit der Schadenfall reibungslos abgewickelt werden kann. Das wird jedoch problematisch, wenn die beteiligten Fahrer aufgrund von Sprachbarrieren Schwierigkeiten haben, korrekte Angaben zu machen.


Praktische Hilfe zum Ausfüllen des Europäischen Unfallprotokolls

Welche Fahrzeugschäden sind entstanden? Gibt es Unfallzeugen? Welche Umstände führten zu dem Unfall? Antworten auf solche Frage sind wichtig, damit die Kraftfahrt-Versicherer der Unfallbeteiligten zügig die richtigen Maßnahmen einleiten können. Die Kraftfahrtexperten von HDI Risk Consulting (HRC) haben deshalb ein mehrsprachiges Informationsblatt zum Europäischen Unfallprotokoll entwickelt. Es hilft den betroffenen Fahrern, das Protokoll richtig und vollständig auszufüllen.


Mit dem Unfallprotokoll ist kein Schuldeingeständnis verbunden

Die Unfallbeteiligten müssen das europaweit standardisierte Dokument abschließend unterschreiben, um die gemachten Angaben zu bestätigen. Ein Schuldeingeständnis oder eine Abtretungserklärung ist mit der Unterschrift jedoch nicht verbunden. Am Unfallort sollten die Fahrer das Unfallprotokoll, die Unfallsituation sowie die entstandenen Schäden mit ihrem Mobiltelefon fotografieren. Das unterstützt die Dokumentation des Unfallereignisses sowie die nachfolgende Schadenregulierung.


Die Dokumente sind in mehreren Sprachen erhältlich

Ergänzend zum mehrsprachigen Informationsblatt steht das Unfallprotokoll in elf Übersetzungen zur Verfügung. Neben Englisch ist es auch in Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch zu finden. HRC empfiehlt Speditionsunternehmen, ihre Fahrer mit den passenden Dokumenten auszustatten. Sie sollten im Fahrzeug deponiert werden, sodass im Ernstfall schnell darauf zugegriffen werden kann.

Download Informationsblatt deutsch (PDF)

Weitere Sprachen im Downloadcenter

GDV Informationen zum europäischen Unfallbericht

 

Stand der Informationen: Mai 2019