Naturgefahren verursachen in den davon betroffenen Regionen massive Zerstörungen und menschliches Leid. Im vergangenen Jahr suchten drei Hurrikans die USA heim. Mexiko und Italien wurden von Erdbeben erschüttert. Indien und weitere Teile Asiens mussten verheerende Überschwemmungen verkraften. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Deutschland bleibt von diesen Entwicklungen nicht verschont. In doppelter Hinsicht: Einerseits müssen sich Wirtschaft und Gesellschaft auch hierzulande auf eine Zunahme extremer Wetterereignisse einstellen. Andererseits können Naturgefahren Fertigungsstätten bei Zulieferern vollständig lahmlegen und so infolge globaler Wertschöpfungsketten zu Liefer- und Produktionsausfällen auch bei hier beheimateten Unternehmen führen.


Win-win-Situation zwischen Industriekunden und HDI

Das global gesehen sehr hohe Schadenaufkommen des vergangenen Jahres führte bei Erst- und Rückversicherern branchenweit zu Verlusten. Da die an den Märkten erzielbare Prämie nicht mehr zur Deckung des gesamten Schadenaufkommens in der industriellen Feuerversicherung ausreicht, sind wir gefordert, wieder zu einer auskömmlicheren Relation von Prämie und Risiko zu gelangen. Dies gilt umso mehr, da Deckungskapazitäten für Elementarschäden besonders in exponierten Regionen teurer bzw. insgesamt zurückgehen werden.

Weiterhin bleibt es unser Bestreben, unseren Kunden präventiv bei der Begrenzung von Elementarrisiken aktiv zur Seite zu stehen. Das beginnt bei der Bewertung von Standorten, reicht über die betriebliche Risikoanalyse bis hin zur Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Zusammen mit den Kunden befinden wir uns dabei in einer echten Win-win-Situation: gemeinsam das Schadenpotenzial für einen möglichen Ernstfall begrenzen und die Produktionsfähigkeit sichern.