HDI Kraftfahrtexperte Matthias Küchemann

„Das erste Quartal stimmt uns zuversichtlich, dass wir bei der Verbesserung unserer Schadenkostenquote auf dem richtigen Weg sind“, sagte Matthias Küchemann, Leiter Kraftfahrtversicherung Vertrag im Geschäftsfeld Industrie bei HDI, im Interview mit einer Fachzeitschrift. Bei erhöhten Schadenhäufigkeiten werden gemeinsam mit dem Kunden Lösungen zur Optimierung erarbeitet und umgesetzt. Branchenweit ist das Thema von Bedeutung. So erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft für das abgelaufene Jahr eine Schadenkostenquote von 107 Prozent in der Kraftfahrtversicherung.


Schadenmanagement im Fokus

„Wir verstehen uns als Schadenmanager“, hob Matthias Küchemann das umfassende Schadenmanagement neben der Schadenregulierung als Kernkompetenz hervor. Weniger die Gewinnerzielung als die Vermeidung unnötiger Schäden steht dabei im Mittelpunkt der Aktivitäten. Denn von einer Senkung der Schadenlast profitiert nicht nur der Versicherer, sondern auch der Kunde, insbesondere bei großen Fuhrparks – und dies nicht zuletzt auch auf der Beitragsseite.


App-Unterstützung im Schadenfall

Zur unmittelbaren Unterstützung im Schadenfall hat der Industrieversicherer kürzlich eine Schaden-App herausgebracht: Meldet der Fahrer telefonisch einen Schaden, erhält er einen Link, über den er die App laden und so die gesamte Kommunikation abwickeln kann – also bspw. die Schadenfotos erstellen, Rechnungen hochladen und die Unfallstelle fotografieren. Nach der Schadenbearbeitung kann die App einfach wieder gelöscht werden.


Umfassende Beratung zur Kostenoptimierung

Neben dem Flottenschadenservice will HDI auch das Risk Management und das Flottenconsulting intensivieren. Matthias Küchemann: „Wir beraten unsere Kunden bei der Car Policy über den eigentlichen Kauf bis hin zu den Total Costs of Ownership, kurz TCO“. Mit dem Ziel der Kostenoptimierung für die Kunden arbeitet HDI derzeit auch an einem Angebot zur schlanken Leasingrückgabe.

Hier geht es zum vollständigen Interview


Stand der Informationen: Juni 2016