Foto: res-qr.de

Wo sitzt die Autobatterie? Wie verlaufen stromführende Kabel? Wo befinden sich Gaspatronen für die Airbags und besonders gehärtete Stahlteile in der Karosserie? Rettungskarten liefern präzise Antworten. Sie versetzen Einsatzkräfte in die Lage, eingeschlossene Insassen schneller mit Schneid- und Stemmwerkzeugen zu befreien. Für immer mehr Fahrzeugmodelle auch älteren Datums sind diese wichtigen Detailinformationen über QR-Codes abrufbar.


Farbrahmen machen alternative Antriebe kenntlich

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Einsatzkräfte den QR-Code beim Eintreffen am Unfallort durch eines der Etiketten direkt scannen können. Außerdem erkennen sie sofort am Farbrahmen, ob das Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb, wie Hybrid, Gas, Batterie, Wasserstoff, unterwegs ist. Nach dem Scan erscheint die Rettungskarte auf dem Display des Smartphones der Rettungskraft. Die Bergungsaktion kann so deutlich beschleunigt und die verletzten Insassen schneller medizinisch versorgt werden.


Feste Plätze für QR-Etiketten

Die entsprechenden QR-Etiketten werden am besten an drei Stellen im Fahrzeug angebracht: im Tankdeckel, auf der gegenüberliegenden Fahrzeugseite an der B-Säule, die sich bei Limousinen zwischen Vorder- und Hintertür befindet, sowie innen an der Windschutz- oder einer anderen Scheibe. Damit der Scanvorgang reibungslos verlaufen kann, sollten die gewählten Scheibenbereiche nicht getönt sein.

Die QR-Etiketten lassen sich für einzelne Fahrzeuge sowie Flotten kostenpflichtig bei diesem Anbieter online bestellen.

Stand der Informationen: Juli 2018