„Beim Diebstahl von Betonfahrmischern haben wir es gewöhnlich mit hoch spezialisierten Tätern zu tun“, berichten Michael Busch und Matthias Rumpf, Risiko-Ingenieure bei HDI Risk Consulting von eigenen Schadenerfahrungen. Die Diebe sind über die werksseitig eingebauten Wegfahrsperren, Trackingsysteme und Diebstahlwarnanlagen gut informiert und haben ausreichend Zeit, diese Sicherungseinrichtungen zu umgehen. Folglich stellen sie kein ausreichendes Hindernis für die Diebe dar. Das gleiche gilt für werksseitig integrierte Ortungssysteme.


Warnmeldeanlagen lassen Dieben wenig Zeit

„Nur nachträgliche eingebaute Wegfahrsperren von Dritt-Anbietern bieten daher einen ausreichenden Schutz“, betonen die Risiko-Ingenieure. Durch den Einsatz einer Diebstahlwarn- und Meldeanlage lässt sich die Sicherheit zusätzlich erhöhen. Dank Alarmauslösung und Meldung an einen Wach- oder Sicherheitsdienst verbleibt den Kriminellen nur wenig Zeit, um die verbaute Wegfahrsperre zu suchen und zu umgehen. Gelingt es dem Täter dennoch, das Fahrzeug zu entwenden, erweist sich der Einsatz eines nachträglich eingebauten Ortungssystems als hilfreich. Denn der gestohlene Betonfahrmischer kann so schneller und präziser lokalisiert werden.

Alle weiteren Details in unserer Kraftfahrt-Fachinformation (PDF, 97,0 KB)
 Stand der Informationen: Juli 2017