„Die Nachfrage nach unserer Drohnenversicherung ist in den vergangenen Monaten sehr stark gestiegen“, sagt Dr. Alexander Malik, HDI Experte für Versicherungen der Luftfahrtindustrie. „Wir haben daher ein Portal entwickelt, um unseren Kunden den Online-Abschluss einer Drohnenversicherung zu ermöglichen.“ Sofern gewünscht, beginnt der Versicherungsschutz sofort nach Vertragsabschluss. Bereits nach wenigen Minuten erhält der Kunde seinen Vertrag als pdf-Datei auf der Basis des gewählten Deckungskonzeptes. Die Versicherungsprämien werden einfach online bezahlt.


Versicherungsschutz auch für kurze Zeiträume

Ob zu Forschungszwecken, zur Überwachung von Industrieanlagen, Pipelines oder Stromleitungen, für Logistikdienstleistungen oder für Foto- und Filmaufnahmen: Drohnen erfüllen mittlerweile im industriellen und gewerblichen Bereich viele Aufgaben. Da die unbemannten Luftfahrzeuge (UAV) oder Multicopter bspw. im Rahmen von Projekten nur für eine bestimmte Zeit eingesetzt werden, stellt HDI auch kurzfristige Tarife zur Verfügung – als bundesweit einziger Anbieter am Markt. „Je nach Bedarf können Kunden ihre Flugdrohnen bei uns für einen Monat, eine Woche und sogar nur für einen Tag versichern“, betont Alexander Malik. Hohe Flexibilität besteht auch hinsichtlich des Versicherungsumfanges. Denn Kunden können ein einzelnes Fluggerät absichern oder mehrere in einer Police bündeln.

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland derzeit rund 400.000 privat und gewerblich genutzte Drohnen. Die Deutsche Flugsicherung erwartet, dass ihre Zahl bis zum Jahr 2020 auf mehr als eine Million steigen wird. Wer seinen Multicopter zu sportlichen Zwecken oder als Freizeitgestaltung abheben lässt, gilt als privater Nutzer. Sobald Drohnen-Halter direkt oder indirekt Einkünfte damit erzielen, wird dies als gewerbliche Nutzung gewertet. „Dies ist bereits der Fall, wenn jemand mit seiner Drohne Foto- oder Filmaufnahmen macht, um auf diese Weise Geld zu verdienen“, sagt der HDI Experte für Versicherungen der Luftfahrtindustrie. Außerdem gilt: Werden solche Aufnahmen bspw. online auf einem Social-Media-Kanal wie Youtube oder Flickr veröffentlicht, verlässt der Drohnen-Halter den privaten Bereich – unabhängig davon, ob ein Gewinnziel vorliegt.


Halter haften verschuldensunabhängig

Jeder Drohnen-Halter muss sein Fluggerät gegen Haftpflichtrisiken absichern. Wenn durch einen Drohnenabsturz Sachschäden verursacht oder Menschen verletzt werden, haften die Halter gemäß Luftverkehrsgesetz (LuftVG) verschuldensunabhängig. Dies gilt selbst dann, wenn eine andere Person das Fluggerät gesteuert hat. Alexander Malik: „Unsere Policen gewähren daher allen Personen Versicherungsschutz, die den Multicopter unseres Kunden bedienen.“ Das gilt für den professionellen Einsatz von Drohnen ebenso wie für ihre private Nutzung.

Übrigens: Eine Privat-Haftpflichtversicherung ermöglicht zumeist keinen ausreichenden Deckungsschutz. Private Drohnen-Nutzer können diesen Versicherungsschutz komfortabel und günstig durch eine Mitgliedschaft im Deutschen Modellflieger Verband (DMFV) sicherstellen. Sie ist automatisch mit einem speziellen Haftpflichtschutz für den privaten Gebrauch von Modellflugzeugen und Flugmodellen, also somit auch Multicoptern, verbunden. Wer kein Vereinsmitglied werden will, kann die Police direkt bei HDI online abschließen.

 

Zum Online Portal für die gewerbliche und private Drohnen-Versicherung.

Stand der Informationen: Juli 2017