Global aufgestellte Unternehmen sind gefordert, sich mit diesen elementaren Risiken auseinanderzusetzen. Wie groß die Gefahren tatsächlich sind, hängt entscheidend davon ab, wo sich ihre Standorte vor Ort befinden. Meistens sind Standortrisiken jedoch auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Deshalb kann das tatsächliche Gefahrenpotenzial nur mit einer hohen

Datenqualität und -tiefe ermittelt werden. HDI setzt hierfür das eigens entwickelte Informations-System „Accumulation Risk Geospecial Online System”, kurz ARGOS, ein. Das Tool speist sich aus globalen Informationen von Forschungsinstituten, Wetterstationen und Seismographen.


Risikokarten offenbaren die Folgen von Naturgefahren

Bedarfsgerecht zeigt ARGOS dem Nutzer die gewünschten Regionen auf Risikokarten. Verschiedene Farben breiten sich teils deutlich über einzelne Gebiete aus und zeigen eindrucksvoll, wie stark die Erde gebebt oder sich Wassermassen ausgebreitet haben. „Je dunkler die Farbe, desto höher die Intensität oder Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintritt”, ergänzt Alexander Schlei, Leiter Naturgefahren bei HDI. Dabei stellt das System eine Vielzahl historischer Ereignis- und Schadendaten bereit. So kann sich der Experte zum Beispiel anzeigen lassen, wie oft und in welcher Stärke die Erde in den letzten 200 Jahren an dem gewählten Standort gebebt hat.


Risiken durch Betriebsunterbrechungen aktiv begrenzen

„Wir ermitteln die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen und berechnen, welche Kosten bei ihrem Eintritt auf das Unternehmen zukämen”, sagt der Leiter Naturgefahren. Je nach Anforderung stellt HDI für Kunden individuelle Risikoprofile zur Verfügung. Sie schaffen eine tragfähige Basis, um die vor Ort bestehenden Elementarrisiken adäquat abzusichern. Auch die Risiko-Ingenieure von HDI Risk Consulting (HRC) nutzen die Ergebnisse, um betriebliche Risiken durch Naturgefahren zu begrenzen. Ganz besonders gilt dies bezüglich existenzgefährdender Betriebsunterbrechungen, weil zentrale Lieferanten infolge einer Überschwemmung oder eines Erdbebens ausfallen. Die HRC Experten erarbeiten und empfehlen geeignete Präventionsmaßnahmen, auf deren Basis Kunden ihre Wertschöpfungsketten sichern.


Schäden verhindern, bevor sie entstehen

Im Hinblick auf Standortplanungen betont Alexander Schlei: „Ganz gleich, an welchem Ort ein Kunde seine Fabrik bauen will, können wir ihm im Vorhinein eine Einschätzung zur Gefahrenlage geben.” So lassen sich Schäden vermeiden, bevor sie entstehen. Genau dies liegt im zentralen Interesse der Kunden und von HDI.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Highlightblatt.


Stand der Informationen: Februar 2019