Für viele Flottenmanager wird es in den nächsten zwei Jahren günstiger: E- und Gas-Lkw, die mit komprimiertem (CNG) oder Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden, unterliegen ab nächstem Jahr nicht mehr der Mautpflicht. Dies beschloss der Deutsche Bundestag zusammen mit dem Bundesfernstraßenmautgesetz Mitte Oktober dieses Jahres. Nach Einschätzung von Kraftfahrt-Experten sparen Fuhrparkbetreiber durch die Mautbefreiung, abhängig von der Fahrzeugklasse, zwischen 9,3 und 18,7 Cent pro Kilometer.


Mautbefreiung für E-Lkw wird später überprüft

Nach Ablauf der zweijährigen Frist ist vorgesehen, die Mautpflicht für Gas-Lkw nur im Hinblick auf Infrastrukturkosten und Lärm zu erheben. Die Mautkomponente Luftverschmutzung soll hingegen weiterhin entfallen. Offen bleibt, wie an dieser Stelle mit elektrisch angetriebenen-Lkw verfahren werden soll. In zwei bis drei Jahren will der Gesetzgeber das weitere Vorgehen anhand der dann vorherrschenden Marktbedingungen überprüfen.


Stand der Informationen: Dezember 2018