Mehr als jedes zweite Unternehmen weltweit wurde in den zurückliegenden zwölf Monaten von einem Cyber-Angriff getroffen. Großunternehmen bestätigten sogar zwei bis fünf Attacken in diesem Zeitraum, so zwei zentrale Ergebnisse des jüngsten Kaspersky-Reports „The State of Industrial Cybersecurity 2017“. Im Rahmen der Studie wurden knapp 360 Interviews überwiegend mit Produzenten in 21 Ländern durchgeführt. Laut Kaspersky Lab liegen die betrieblichen Schadenkosten bei durchschnittlich knapp 350.000 US-Dollar pro Jahr. Bei Gesellschaften mit mehr als 500 Beschäftigten erreichen sie sogar fast 500.000 US-Dollar jährlich.


Jüngste Vorfälle sorgten für mediales Interesse

Beispielhaft verweist der Report auf den Internet-Angriff „WannaCry“. Mit der so benannten Ransomware wurden mehr als 200.000 IT-Systeme in 150 Ländern angegriffen. Die Daten auf den betroffenen Rechnern wurden dabei verschlüsselt und nur gegen Zahlung eines Lösegelds wiederhergestellt. Menschliches Versagen war hingegen die Ursache für einen ebenso medienwirksamen Cyber-Vorfall: Die Adressdaten von 200.000 Kunden eines großen Zustelldienstes landeten ungeschützt im Internet. Das unsachgemäße Kopieren von Datenbankeinträgen durch einen Mitarbeiter soll der Grund für die Datenschutzverletzung gewesen sein.


Die Awareness gegenüber Cyber-Risiken steigt in der Wirtschaft

Laut Studie rechnen drei von vier Unternehmen mit einem Cyber-Angriff. Angesichts dieser globalen Bedrohungslage verwundert es nicht, dass die Awareness gegenüber Cyber-Risiken in der Wirtschaft steigt. Nach Einschätzung der Studienverfasser fehlt es aber in vielen Unternehmen an der spezifischen Kenntnis der Risiken und einer detaillierten Planung, diese zu managen. Außerdem sei es unerlässlich, das Bewusstsein für diese Thematik innerhalb der gesamten Betriebsorganisation zu schärfen und das erforderliche Wissen zu vermitteln.


HDI verbessert Cyber-Versicherungen in allen Kernsegmenten

Bei der Identifizierung von Cyberrisiken im Unternehmen und der Bewertung ihrer IT- und Informationssicherheitslage kann HDI mittelständische Betriebe ebenso wie Konzerne unterstützen. Aus einer Risikoanalyse können sich Empfehlungen hinsichtlich der Umsetzung organisatorischer und technischer Maßnahmen ergeben. Zur Absicherung der verbleibenden Risiken stellt der Industrieversicherer mit Cyber+ und Cyber+ Smart passende Versicherungslösungen bereit. Vor dem Hintergrund einer stetig steigenden Nachfrage und damit verbundener Anforderungen aufseiten der Kunden wurden deren Leistungen nun in allen Kernsegmenten erweitert und damit deutlich verbessert.


Cyber-Vertrauensschäden durch außenstehende Dritte sind automatisch gedeckt

So hat HDI bei Cyber+ die Deckung von Haftpflicht- und sonstigen Ansprüchen Dritter z. B. um Freistellungsverpflichtungen gegenüber Stellen, die Auftragsdaten verarbeiten, erweitert. Auf dem Feld der Eigenschäden wurde der Deckungsschutz u. a. auf Fehlbedienungen der IT-Systeme ausgeweitet. Auch Cyber-Vertrauensschäden durch außenstehende Dritte sind jetzt automatisch abgedeckt. Gemeint sind damit bspw. Fälle, in denen Kriminelle in das System eines Unternehmens eindringen und Zahlungsangaben so verändern, dass nicht an den berechtigten Zahlungsempfänger überwiesen wird. Ebenso wurde im Bereich der Betriebsunterbrechungsschäden eine Reihe von Verbesserungen umgesetzt, bspw. durch den Einschluss von Mehrkosten zur Betriebsfortführung.

„Gleichzeitig haben wir die Leistungen bei unserer Mittelstandslösung Cyber+ Smart verbessert“, ergänzt Patrick Smolka, Leiter Financial Lines bei der HDI Global SE. Bewährte Leistungen von Cyber+ stehen zur Verfügung. So können Unternehmen z. B. im Fall eines Cyber-Angriffs über eine 24/7-Hotline auf einen IT-Dienstleister zugreifen. Dabei anfallende Kosten insbesondere für die IT-Forensik und Öffentlichkeitsarbeit sind ebenfalls abgedeckt.

Weitere Informationen zum Thema Cyber-Schutz finden Sie in der Kapersky Online Studie.

Stand der Informationen: August 2017