Ein Beispiel aus der Praxis: Unternehmen müssen im Rahmen ihrer Transportaufträge auf Verlangen alle außenwirtschaftlichen, zoll- und sicherheitsrechtlichen Informationen sowie Angaben zum Marken- und Lizenzrecht bereitstellen. Für fehlerhafte Angaben wurde die vorher unbeschränkte Haftung der Auftraggeber durch die ADSp 2017 auf 200.000 Euro je Schadenereignis begrenzt. Zudem drohen Standgelder, sobald Lade- oder Entladezeiten überschritten werden.

 


Erweiterte Prüfpflichten für Spediteure

Spediteure müssen sich insbesondere mit höheren Haftungsgrenzen auseinandersetzen. Zudem sind sie verpflichtet zu prüfen, ob der Abschluss einer Güterschadenversicherung im Interesse ihrer Auftraggeber liegt und müssen dies im positiven Fall umsetzen. Sonst könnte der Auftraggeber einen Vermögensschaden erleiden, für den der Spediteur haftet. Um solche Risiken abzusichern, bringt HDI demnächst einen Deckungsschutz für Speditionsunternehmen auf den Markt.

Stand der Informationen: April 2018