Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich in den nächsten Jahrzehnten spürbar erhöhen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist mit einem Anstieg von derzeit rund 2,7 auf 4,4 Millionen Menschen bis zum Jahr 2050 zu rechnen. Ganz wesentlich begründet liegt das in dem kontinuierlichen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung der Bevölkerung. Zudem werden die medizinischen Heilmethoden immer besser. Die Folge: Der ambulante und stationäre Pflegebedarf nimmt weiter zu.


Günstige Rahmenbedingungen für Betreiber

Gleichzeitig treffen Investoren auf sehr gute Rahmenbedingungen. Denn die Finanzierungskosten sind infolge des Niedrigzinsniveaus günstig. Beim Betrieb von Seniorenheimen und ambulanten Pflegediensten können dann je nach Trägerschaft unterschiedliche Einnahmequellen genutzt werden: Angefangen bei Kommunen und Landkreisen über die staatliche Pflegeversicherung bis hin zu Eigenbeiträgen der alten Menschen sowie Spenden und Zuweisungen.


Steigende Belastung der Pflegekräfte

Vor dem Hintergrund dieser positiven Rahmenbedingungen sehen sich die Betreiber von Pflegeheimen und Pflegediensten allerdings einem Mangel an Fachpersonal ausgesetzt. Dies erhöht die schon heute bestehende Belastung der Pflegekräfte zusätzlich. Trotz aller Professionalität und Verantwortung können menschliche Fehler oder technisches Versagen nicht ausgeschlossen werden. Für die Betreiber von Pflegeeinrichtungen und -diensten erwachsen daraus erhebliche Haftungsrisiken, wie z. B.:

  • beim Einsatz medizinischer Apparate,
  • bei Krankentransporten sowie Fahrdiensten für Senioren und Behinderte,
  • beim Verabreichen von Spritzen, Injektionen und Medikamenten,
  • bei der Beratung von pflegenden Angehörigen und
  • bei der Vermietung von Pflegehilfsmitteln, wie bspw. Pflegebetten oder Patientenliftern.

Rundum-Schutz gegen Pflegerisiken

Zur individuellen Absicherung dieses steigenden Risikopotenzials hat HDI die I.Compact-Police für Betreiber von Senioren- und Pflegeheimen bzw. Ambulanten Pflegediensten herausgebracht. Diese Spezialkonzepte ermöglichen es den Betreibern von Pflegeeinrichtungen oder Pflegediensten gleichzeitig alle wesentlichen Betriebsrisiken entsprechend den betrieblichen Anforderungen in einem Vertrag abzusichern.


Wettbewerbsfähiger Deckungsschutz

Der Rundum-Schutz ist einfach im Handling. Im Einzelnen beinhalten die Konzepte folgende Deckungsbausteine:

  • Haftpflichtversicherung zur Absicherung gesetzlicher Haftpflichtansprüche Dritter aufgrund von Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Sachversicherung zur Abdeckung von Sachschäden an Gebäuden, Betriebseinrichtungen und Vorräten
  • Ertragsausfallversicherung zur Übernahme der Kosten für die Sicherstellung der Betriebsfortführung nach einem Sach-Schadenfall
  • Elektronikversicherung zur Absicherung der technischen Anlagen
  • Branchenübliche Zusatzdeckungen, wie z. B. die Übernahme von Evakuierungskosten

Wahlweise kann der Deckungsschutz noch um eine Rechtsschutzversicherung erweitert werden. „Dieses Rundum-Sorglos-Paket überzeugt durch seine äußerst wettbewerbsfähige Gestaltung", sagt Marco Ehmann, Leiter Multi-Risk/Compact bei HDI.

Stand der Informationen: September 2017