Das Wichtigste zuerst: Sobald eine Drohne abstürzt und dadurch einen Sach- oder Personenschaden verursacht, haftet der Halter verschuldensunabhängig. So regelt es das Luftverkehrsgesetz (LuftVG). Mit anderen Worten: Es spielt keine Rolle, ob der Halter bzw. Pilot schuldhaft gehandelt hat oder nicht.


Starke Zunahme von gefährlichen Drohnen-Einsätzen

Die Praxis zeigt: Drohnenabstürze sind keine Einzelfälle und können weitreichende Folgen haben. So hat die Deutsche Flugsicherung von Januar bis Oktober 2016 bereits 61 gefährliche Vorfälle mit Drohnen registriert – und damit fünfmal mehr als im gesamten Vorjahr. Deshalb gilt: Wer Drohnen einsetzt, sollte sich gegen die damit verbundenen Haftungsrisiken absichern. Zudem verlangt der Gesetzgeber seit 2005 einen derartigen Versicherungsschutz.


Bedarfsgerechte Deckungskonzepte für gewerbliche Einsätze

Zur Absicherung der Risiken hat HDI spezielle Deckungskonzepte entwickelt: Halter bzw. Piloten können einzelne Drohnen, Multicopter oder unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) bis zu einem Höchstabfluggewicht von 25 Kilogramm versichern oder auch mehrere in einer Police bündeln, sofern stets nur eines zurzeit betrieben wird. Bei dieser letztgenannten Versicherungslösung gilt HDI als Innovations- und Marktführer. „Für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bieten wir Haltern und Piloten von UAS entsprechend ihrer individuellen Anforderungen Zugriff auf einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz“, sagt Dr. Alexander Malik, HDI Experte für Versicherungen der Luftfahrtindustrie. Die Deckungssummen reichen dabei von der gesetzlich vorgeschriebenen Untergrenze bis zum individuell notwendigen Deckungsbedarf.


Private Haftpflichtversicherungen sind oft nicht ausreichend

Ganz gleich, ob die Drohnen für gewerbliche oder private Zwecke eingesetzt werden – der Gesetzgeber sieht in beiden Fällen eine Versicherungspflicht vor. Wer also in wenigen Tagen zum Besitzer einer Drohne wird, sollte daran denken, eine mögliche Gefährdung von Sachen oder Personen abzusichern. Die Erfahrungen der HDI Experten zeigen, dass der Deckungsschutz von Privat-Haftpflichtversicherungen dafür in den meisten Fällen nicht ausreicht. Deshalb bietet HDI ebenso Versicherungslösungen an, die dem Deckungsbedarf privater Halter gerecht werden.


Stand der Informationen: Dezember 2016