Aufgrund der staatlichen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Produktion vorübergehend stilllegen und den Betrieb (weitestgehend) schließen. Im Zuge der anhaltenden Lockerung von Maßnahmen, geht es nun darum, die Fertigung weitgehend schadenfrei wiederaufzunehmen. Hierfür gilt es, insbesondere folgende Bereiche zu überprüfen:

  • Sind alle Löschanlagen und Brandmeldesysteme, einschließlich Maschinenschutz und Objektschutzanlagen voll funktionsfähig?
  • Ist ein ordnungsgemäßer Betrieb von Versorgungssystemen und Produktionsanlagen möglich?
  • Befindet sich die Werks- und Standortsicherheit auf demselben Stand wie vor Beginn der Produktionsstilllegung/Betriebsschließung?
  • Wurde der Betriebsstandort, einschließlich aller Gebäudebereiche umfassend inspiziert, damit unsichere und ungewöhnliche Zustände erkannt und behoben werden können?

Lieferketten prüfen und Versorgungssituation sicherstellen

Bei der Wiederaufnahme der Produktion ist es auch ratsam, die bestehenden Lieferketten auf den Prüfstand zu stellen. Dabei geht es zum Beispiel darum, ob die Versorgung mit Rohstoffen sichergestellt ist, alternative Lieferanten gefunden und Logistikprozesse angepasst werden müssen.

Bei allen Maßnahmen ist es unerlässlich, den Empfehlungen der nationalen Behörden, insbesondere im Hinblick auf Kontakt- und Hygieneregeln zu folgen. Wie schon bei den betrieblichen Stillstandzeiten unterstützen die Risiko-Ingenieure von HDI Risk Consulting (HRC) Unternehmen auch bei der Wiederaufnahme der Produktion und des Geschäftsbetriebs. Die HRC Experten geben auf der Basis langjähriger Praxiserfahrungen und fachlichem Know-how individuelle Sicherheitshinweise zur Wiederaufnahme der Produktion. So kann anschließend der normale Betrieb sichergestellt werden.
Detaillierte Informationen zur Wiederinbetriebnahme und Maßnahmen zur Schadenverhütung finden Sie in unserem Highlightblatt „Wiederinbetriebnahme - Erhöhte Risiken in Unternehmen“